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Anchor Wreck



Position
Fahrtzeit
: 08°05.387 S / 114°30.070 E
: 45 Min. von Pemuteran / 3 Std. von Alam Anda
Schwierigkeit
Strömung
Tipps
: 2 bis 3
: leicht bis mittel
: Wracktauchgang, Großfisch




 
 
Beschreibung

Anchor Wreck; bezeichnet man nach einem auf 5 m Tiefe auf dem Top Riff liegenden Anker. Dies ist der Startpunkt für drei Tauchplätze, abhängig davon in welche Richtung die Strömung geht oder ob das Wrack selber betaucht werden soll.

Die Rückseite von Menjangan von hier aus bis Post III hat überall eine ähnliche Struktur. In Richtung Java und der Spitze Balis schauend bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf Steilhänge und -wände, die im blauen enden mit dem Hintergrund des offenen Oceans. Zwischen üppigem Korallenbewuchs, sind hier jede Menge verschiedene Fischarten, Schildkröten, Haie und Kleingetier, wie Schnecken und Kriechtiere zu finden. Alles was man von einem tropischen Riff erwarten darf. Strömungen gehen hier in der Regel entweder in die eine oder in die andere Richtung. Die Tauchgänge werden hier immer auf die einfachste Route mit der Strömung durchgeführt. Die Taucher werden am Ende vom Boot wieder aufgenommen. Strömungen können hier zeitweilig etwas stärker werden und wie alle Strömungstauchgänge sollte man dicht am Riff bleiben und auf seine Tiefe achten. In den Sommermonaten, von Juli bis Ende August, bietet die Rückseite der Insel hervorragenden Schutz vor Wind und rauer See am Nachmittag.

Das Anchor Wreck selber scheint ein unbekanntes aus dem 19. Jahrhundert stammendes Handelsschiff zu sein, möglicherweise ein Sklavenschiff, welches in Schwierigkeiten geriet und vor Menjangan ankerte um Schutz zu suchen und dort sank. Der Ankerleine folgend kommen wir zu einem Mast in ungefähr 30 m Tiefe. Es folgt der Bug in Richtung See. Das Ende liegt in 46 m Tiefe. Nichts desto trotz ist es ein interessanter Tauchplatz. Haie bewohnen dieses Gebiet und werden häufig gesehen. Der Inhalt des Wracks bestand wohl aus Kupferbahnen und Arak-Flaschen. Die meisten Flaschen sind mittlerweile verschwunden, vermutlich von Guides und Gästen mitgenommen. Das ist leider das Problem vieler Wracks auf der ganzen Welt. Besser ist es nur Bilder zu machen und nichts als Blasen zu hinterlassen. So haben alle die Möglichkeit die Wracktauchgänge auch in Zukunft zu genießen.




 

 

 

 

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